Unser Ansatz

Konzeptioneller Hintergrund

Im Zuge der wirtschaftlichen Veränderungen im Gesundheitswesen nimmt die Kunsttherapie zunehmend eine wichtige Position ein, die für eine Erhaltung des humanitären Prinzips in der Therapie einsteht.
Das IKT versteht Kunst- und Gestaltungstherapie als eine Behandlungsform, die den ganzen Menschen erfasst, als physisches, psychisches und geistiges Wesen. Der Gestaltungsprozess umfasst Ausdruck, Be- und Verarbeitung psychischer Inhalte. Gleichzeitig ist er ein Erkenntnisprozess und eine Chance, Neues zu erkunden und zu erproben. Durch seine Handlungorientierung, die zugleich Unbewusstes zuläßt und Hingabe verlangt, fordert er den Gestaltenden heraus, Dimensionen in sich zu entdecken, die er vielleicht längst vergessen hat und die ihm einen neuen Zugang zu sich und seinen Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehören: Phantasie, Eigenverantwortung, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Kompetenz mit Unbekanntem (d.h. auch Krisen) umzugehen, Distanz zu den eigenen Problemen, Änderung des Blickwinkels, größere Freiheit im Umgang mit Ideen, Grenzen und Erfahrungen, Mut, Neues zu wagen. Entsprechend fordert auch eine Ausbildung zum Kunst- und Gestaltungstherapeuten die Entdeckung seiner Selbst als seelisch-geistiges Wesen heraus. Sie konfrontiert mit dem Abenteur, sich auf Unbekanntes einzulassen und in der Begegnung mit anderen Menschen daran zu wachsen.
Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht neben der Eigenverantwortlichkeit die Entwicklung einer persönlichen, bildnerischen und beruflichen Kompetenz des Einzelnen in Auseinandersetzung mit einer Vielfalt von Anregungen, Anstößen und Training.

Qualität der Lehre

Das IKT garantiert eine fundierte, qualitativ hochstehende psychotherapeutisch orientierte kunsttherapeutische Weiterbildung in Form eines modularisierten Kontaktstudiums. Die Dozenten sind professionell sehr erfahrene, hochqualifizierte Therapeuten mit fundiertem Wissen in Theorie und Praxis.

Die Weiterbildung hat neben der Vermittlung von fundiertem Wissen die Entwicklung der Persönlichkeit zum Ziel. Sie folgt einem Modell der Verbindung von Theorie und Praxis, die Vermittlung des Lernstoffes ist, soweit möglich, erfahrungsorientiert, der theoretische Lernstoff auf die Praxis bezogen. Vor allem im Erfassen der therapeutischen Qualität bildnerischen Gestaltens  und in der Einübung von Methoden spielt die Selbsterfahrung eine wichtige Rolle.

Ebenso wird Wert auf die Weiterentwicklung der eignen bildnerischen Arbeit gelegt. Ziel ist, eine authentische eigene Ausdruckweise zu finden, bzw. diese weiter zu gestalten.

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