Kunsttherapie Weiterbildung

Das Institut für Kunst und Therapie München (IKT) führt in Kooperation mit dem Hochschulinstitut für Künstlerische Therapien der HfWU Nürtingen-Geislingen unter Leitung von Prof. Dr. Gertraud Schottenloher ein vierjähriges berufsbegleitendes modularisiertes Kontaktstudium in Kunst- und Gestaltungstherapie durch. Es vermittelt eine integrative Kunsttherapie in Theorie und Praxis auf dem Hintergrund psychoanalytischer Theorien in Verbindung mit Kunst- und Kreativitätstherorien sowie Einführung in und Anregung zu eigener künstlerischer Gestaltung. Aspekte der humanistischen Psychologie, sowie der systemischen Therapie spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Die Lernprozesse sind erfahrungsorientiert und schließen eigene künstlerische Entwicklung und Selbsterfahrung ein. Die Vermittlung theoretischer Inhalte geschieht im Wechselspiel mit praktischer Anwendung unter Einbeziehung persönlicher Erkenntnisprozesse. Eine persönliche Betreuung der WeiterbildungsteilnehmerInnen ist gegeben.



Struktur der Weiterbildung

1. Die WeiterbildungsteilnehmerInnen finden sich als feste Gruppe für vier Jahre zusammen, die gemeinsam lernt und Erfahrungen sammelt. Jede/r kann in ihr eine größtmögliche Form der Offenheit finden und seine persönliche Kompetenz entwickeln.

2. Zu diesem intensiven Gruppenprozess (Gruppengröße bis zu 20) kommen Dyaden hinzu, d.h. jeweils zwei TeilnehmerInnen bilden über den gesamten Zeitraum von vier Jahren ein therapeutisches Paar, das sich in seiner persönlichen, bildnerischen und therapeutischen Entwicklung begleitet und fördert. Diese Erfahrung zu zweit bildet das Pendant zur täglichen bildnerischen Arbeit in Form eines Bildtagebuchs.

3. Während die Gruppe über den gesamten Weiterbildungszeitraum hinweg konstant bleibt, wechseln die Lehrenden, um ein möglichst breites Ausbildungsspektrum anbieten zu können. So können sich die TeilnehmerInnen die Schwerpunkte suchen, die ihrer Persönlichkeit entsprechen.

Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht neben der Eigenverantwortlichkeit die Entwicklung einer persönlichen bildnerischen und beruflichen Kompetenz des Einzelnen in Auseinandersetzung mit einer Vielfalt von Anregungen, Anstößen und Training.

Neubeginn einer Weiterbildung Dezember 2017. »»Anmeldung hier
 

Durchführung

Die Weiterbildung dauert insgesamt vier Jahre und findet in zwei Abschnitten statt. Sie umfasst 2.058 Kontaktstunden inkl. 100 Stunden Gruppensupervision, 30 Stunden externe Einzelsupervision und 100 Stunden externe Einzellehrtherapie, 720 Stunden supervidierte Arbeit mit Klienten/ Patienten (Praktikum). Hinzu kommen zusätzlich 160 Stunden Training in therapeutischen Dyaden (interaktive Workload). Das modularisierte Kontaktstudium entspricht somit 180 ECT's und ist einem Bachelor vergleichbar.

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend und findet pro Jahr mit elf Wochenendeinheiten (je 22 Stunden) statt. Diese Einheiten können partiell zu längeren Veranstaltungen zusammengefasst sein. Hinzu kommt wahlweise das Trainingsjahr/Grundlagenkurs oder externe Gastveranstaltungen (pro Weiterbildungsjahr 3 Tage). Während der Ausbildung werden mindestens zwei Facharbeiten verfasst und vorgetragen: eine Zwischenarbeit und eine Abschlussarbeit. Die Arbeiten werden in einem Zwischenkolloquium (nach Ende des 1. Abschnitts) und in einem Abschlusskolloquium (nach Ende des 2. Abschnitts) vorgestellt. Ist es einem/r WeiterbildungsteilnehmerIn nicht oder nur bedingt möglich, die Weiterbildungsinhalte in seiner/ihrer beruflichen Praxis umzusetzen, muss er/sie sich ein entsprechendes Erfahrungsfeld in Form von Praktika (insgesamt 720 Stunden, siehe unten) suchen. In der Regel werden drei Praktika in verschiedenen Bereichen abgeleistet, zwei davon im klinischen Bereich (Psychiatrie und Psychosomatik) und eines davon nach freier Wahl.

Schwerpunkte

1. Selbsterfahrung / spezielle kunsttherapeutische Methoden (308 Kontaktstunden)
Die Selbsterfahrung dient dazu, die Wahrnehmung der eigenen Psychodynamik und Struktur zu schärfen, punktuell persönliche, familien- und gruppenbezogene Konflikte zu bearbeiten und Lösungen zu finden, sowie Umstrukturierungsprozesse einzuleiten. Gleichzeitig wird eine theoretische und methodische Vermittlung und Transparenz der Prozesse angestrebt, sowie ein therapeutisches Vorbild gegeben.

2. Kunsttherapeutische Grundlagen und  Methoden (300 Kontaktstunden)
Prozess, Techniken und Wirkfaktoren in der Kunsttherapie, z.B. therapeutischer Umgang mit Bildern und gestalterischen Prozessen, "Bilderlesen" und Bilddiagnostik, Anwendung verschiedener kunsttherapeutischer Modelle, besonders mit psychoanalytischem Hintergrund, "Mess-Painting", körperpsychotherapeutische, hypnotherapeutische und systemische Ansätze, Interventionstechniken und deren Einübung, Gesprächsführung, Anamnese, Indikation, Therapeutentraining, Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung, spezielle Methoden der Kindertherapie etc. unter psychoanalytischem Aspekt.

3. Theorie-Seminare (300 Kontaktstunden)
Verschiedene psychotherapeutische Schulen (Schwerpunkt Psycho-analyse), deren theoretische und methodische Grundlagen und praktische Implikationen, Psychopathologie und klinische Psychologie (u.a. Neurosen- und Psychosenlehre, narzisstische und Borderlinestörungen, Psychosomatik, Sucht), Theorien der Symbol- und Gestaltbildung, Kreativitätstheorien, Ästhetische Sozialisation und Entwicklungspsychologie, Psychopathologie des Ausdrucks, Künstlertheorien etc.

4. Bildnerisches Arbeiten (200 Kontaktstunden)
Der bildnerischen Arbeit ist ein therapiefreier Raum vorbehalten. Er dient dazu, die bildnerische Arbeit der TeilnehmerInnen zu vertiefen und sie über verschiedene Materialerfahrungen und Ausdrucksformen zu erweitern. Neben den Veranstaltungen wird erwartet, dass die AusbildungsteilnehmerInnen während der vier Ausbildungsjahre in einem kontinuierlichen eigenen bildnerisch künstlerischen Prozess stehen. Das Bildtagebuch begleitet die gesamte Ausbildung.

5. Supervidierte Arbeit mit KlientInnen und PatientInnen (720 Kontaktstunden)
Die Arbeit mit Klienten und Patienten (Praktikum) wird von Gruppen- und Einzelsupervision begleitet und beträgt insgesamt 720 Stunden. Diese gliedern sich in ca. 220 Stunden Hospitation (erstes Studienjahr) und Mitarbeit im Team, 500 Stunden Arbeit mit Klienten/Patienten, davon 100 Stunden eigenverantwortlich, mit begleitender Einzelsupervision (extern). Wenn es die augenblickliche Berufstätigkeit erlaubt, kann die praktische kunsttherapeutische Arbeit oder Teile davon im Rahmen dieser Tätigkeit stattfinden. Voraussetzung ist begleitende Supervision. Über die kunsttherapeutische Arbeit mit Klienten und Patienten und die begleitende Supervision werden zusammenfassende Berichte (mindestens drei) in schriftlicher Form verfasst.

6. Supervision (Patientenbezogene Beratung)
Die Supervision begleitet die praktische Arbeit, vor allem unter psychodynamischen Aspekt und unter dem Aspekt der Übertragung und Gegenübertragung zwischen Therapeut und Patient oder Klient. Sie findet als Gruppen- und als Einzelsupervision statt. Gruppensupervision (100 Kontaktstunden): Die Gruppensupervision findet im Rahmen des Ausbildungsprogramms des IKT statt. Einzelsupervision (30 Kontaktstunden extern): Die Einzelsupervision wird als zusätzliche Eigenleistung der Teilnehmer vorausgesetzt. Sie findet begleitend zur praktischen Arbeit am Heimatort der Weiterbildungsteilnehmer statt.

7. Einzellehrtherapie (100 Kontaktstunden extern)
Die Lehrtherapie unter Einbeziehung bildnerischer Mittel wird als zusätzliche Eigenleistung der Teilnehmer vorausgesetzt (Anerkennung der Therapeuten nach Rücksprache).

8. Bildtagebuch
Jeder Weiterbildungsteilnehmer führt ein Bildtagebuch, in dem er täglich bildnerisch seine Ideen, Gedanken, Gefühle etc. in Skizzen oder ausgearbeiteten Bildern festhält, ungegenständlich, abstakt oder konkret. Form, Grösse und Material sind frei und entwickeln sich aus der jeweiligen Inspiration. Wichtig ist der kontinuierliche bildnerische Prozess, der den Weiterbildungsteilnehmer auf diese Weise begleitet und die Arbeit im Atelier unterstützt.

9. Therapeutische Dyaden (ca. 160 Stunden interaktive Workload)
Die therapeutischen Dyaden bestehen aus zwei Teilnehmern, die nach den therapeutischen Prinzipien der Selbsthilfe in erster Linie ihre Bildtagebücher besprechen. Sie bilden über vier Jahre hinweg ein therapeutisches Paar, das sich nach Möglichkeit einmal in der Woche, mindestens jedoch einmal im Monat eine Stunde trifft. Die genannten acht Schwerpunkte ziehen sich durch die gesamten vier Jahre der Weiterbildung, wobei der Anteil der Selbsterfahrung im ersten Ausbildungs abschnitt größer ist als im zweiten, in diesem stattdessen der Anteil der theoretischen Seminare überwiegt.

Modulübersicht mit Angabe der Credits

Nummer

Titel

Credits

1.

Interdisziplinäre Grundlagen I

   7,5

 1.1

Einführung in die Neurosenlehre und Psychosomatik

 1.2.

Einführung in die Psychiatrische Krankheitslehre

1.3.

Entwicklungspsychologie und Kinderzeichnung

1.4.

Das kindliche Spiel

1.5.

Familienkonstellationen am Beispiel der Triangulierung

 2.

Interdisziplinäre Grundlagen II

    7,5

 2.1.

Das Trauma im Bild I und II:Einführung in die Psychotraumatologie / Behandlung von Traumafolgen mit kunsttherapeutischen und psychodynamisch-imaginativen Methoden

2.2.

Der therapeutische Umgang mit Affekten

 

 2.3.

Symbolisierungsprozess: Entwicklungspsychologische- und psychodynamische Aspekte. Symbol als Zugang zum Menschenbild

 2.4.

Bindungstheorie und Bindungsstörungen

 3.

Einführung in die Kunsttherapie

    7,5

 3.1.

Bild-Sprache I und II 

 3.2.

Symbole im bildnerischen Ausdruck

 3.3.

Rezeptive Kunsttherapie

 3.4.

Künstlerisch-Therapeutische Arbeitsweisen

 3.5.

Kreativität – Symbolisierung – Therapie

 3.6.

Das spontane Bild 

 4.

Grundlagen der Kunsttherapie

    18

 4.1.

Einführung in die Kunsttherapie I und II

 4.2.

Spezielle Methoden der Kunsttherapie I und II

 4.3.

Kunsttherapie mit Kindern

 4.4.

Der kunsttherapeutische Prozess I (Grundlagen)

 4.5.

Einzellehrtherapie mit bildnerischen Medien (extern)

 5.

Vertiefung Kunsttherapie 

    18

 5.1.

Der kunsttherapeutische Prozess II

 5.2.

Kunsttherapie im  psychiatrischen Behandlungssystem

 5.3.

Kunsttherapie am spezifischen Beispiel affektiver Psychosen

 5.4.

Spezielle Methodenlehre III

 5.5.

Theorieentwicklung und kompetente Außendarstellung 

 5.6.

Teilnehmende Beobachtung und Dokumentation

 5.7.

Ästhetische Forschung

 5.8.

Einzellehrtherapie extern

 6.

Kunsttherapeutische Praxis

    40

 6.1.

Praktikum unter fachlicher Anleitung

 6.2.

Supervision der Praktika

 7.

Künstlerische Arbeit u. Reflexion –  Kunst in Relation zur Kunsttherapie I

     25

 7.1.

Bildnerisches Arbeiten I – IV

 7.2.

Kunst und Therapie I und II:  Identität und Raum

 7.4.

Kunst und Therapie III und IV: Prozesse und Bedingungen

 8.

Künstlerische Arbeit und Reflexion – Kunst in Relation zur Kunsttherapie II

     25

 8.1.

Bildnerisches Arbeiten V und IV

 8.2.

Kunst als potentieller Raum I und II

 8.3.

Künstlerisch - therapeutische Interventionen I und II

 9.

Wissenschaftsorientiertes Arbeiten I

     15

 9.1.

Propädeutikum - Einführung in wissenschaftliches Arbeiten I

 9.2.

Zwischenkolloquium

 10.

Wissenschaftsorientiertes Arbeiten II

     15

 10.1.

Propädeutikum - Einführung in wissenschaftliches Arbeiten II

 10.2.

Abschlusskolloquium

                                                                           Summe Credits

    180

Ziele

1. Weiterbildungsabschnitt

Ziel des ersten Weiterbildungsabschnittes ist es vor allem, kunst- und gestaltungstherapeutische Methoden so weit zu vermitteln, dass sie innerhalb der jeweiligen Berufspraxis eingesetzt werden können (z.B. in der sonderpädagogischen, in der sozialpädagogischen, in der klinischen oder psychotherapeutischen Arbeit).

Im Einzelnen u.a.: Erwerb von kunsttherapeutischen Grundlagenkompetenzen. Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit und des Erkennens von psychodynamischen Zusammenhängen. Punktuelle Aufarbeitung der eigenen konfliktbesetzten Bereichen. Einübung einer therapeutischen Grundhaltung. Fähigkeit zu kunsttherapeutischen Interventionen im Vorfeld der Therapie (Selbsterfahrung, therapeutische Ansätze in verschiedenen Bereichen der (Sonder-)Pädagogik etc... Umsetzung der kunst- therapeutischen Grundlagenkompetenz innerhalb der jeweiligen Berufspraxis. Entwicklung der eigenen bildnerischen Ausdrucksmöglichkeit. Der erste Abschnitt allein befähigt nicht nur zur eigenständigen therapeutischen Arbeit.

 

2. Weiterbildungsabschnitt

Ziel des zweiten Weiterbildungsabschnittes ist es, die Studierenden in Hinblick auf eine eigenständige kunst- und gestaltungstherapeutische Tätigkeit auszubilden, wobei der Schwerpunkt in der angestrebten Berufspraxis durch den Grundberuf bestimmt wird.

Im Einzelnen u.a.:

  • Entwicklung eines eigenen therapeutischen Stils
  • Fähigkeit, Übertragung und Gegenübertragung zu handhaben.
  • Gründliche Kenntnis verschiedener Interventionsmethoden, verbunden mit theoretischer Einsicht und Intuition, um sie patienten- und situationsgerecht einsetzen zu können.
  • Therapeutische und soziale Kompetenz.
  • Kenntnis der Berufsfelder und deren Anforderungen (sozialmedizinische Ansätze, Behindertenarbeit etc...)
  • Theoretische Fachkenntnis
  • Weiterentwicklung der eigenen bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Abschluss

Nach Abschluss der Weiterbildung wird ein Hochschulzertifikat (FHKT Nürtingen) vergeben, das Umfang, Inhalt und Erfolg der Weiterbildung bestätigt. Dazu sind erforderlich: Nachweis über erfolgreiche Teilnahme am ersten Weiterbildungsabschnitt die Vorlage des Studienbuchs, das den Nachweis der besuchten Veranstaltungen enthält. schriftliche Abschlussarbeit Abschlusskolloquium Nachweis über Lehrtherapie und Einzelsupervision Nachweis über praktische Arbeit mit KlientInnen Drei Kurzberichte über Praktika Reflexionen zur Dyadenarbeit und Buchzusammenfassungen Die schriftliche Arbeit besteht in der Regel aus einer Falldarstellung und deren theoretischer und methodischer Aufarbeitung, die zeigen soll, wie die Inhalte der Ausbildung in die Praxis umgesetzt und reflektiert werden. Thema der Arbeit kann jedoch auch ein theoretischer oder methodischer Aspekt aus dem Bereich Kunst und Therapie sein. Das Kolloquium soll zeigen, ob eine ausreichende fachliche Kompetenz in Theorie und Praxis erworben wurde.

Dozenten

Danner-Weinberger, Alexandra Kunsttherapeutin, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und AlexandraPsychotherapie, Ulm und in eigener Praxis für Kunsttherapie und Psychotherapie (HPG)
Mechler-Schönach, Christine Prof. Dr., Pädagogin, Kunsttherapeutin, Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen
Maurizio Peciccia Prof. Dr. med., Psychiater, Psychotherapeut, Psychiatrische Klinik der Universität Perugia/Italien
Barbara Putz-Plecko Prof. , Mag. art., Künstlerin, Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin, Vizerektorin Hochschule für Angewandte Kunst, Wien
Alfons Reiter Univ. Doz. Prof. Dr. phil. Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Universität Salzburg, Institut für Psychologie
Isabelle Rentsch lic.. phil., Psychotherapie SPV, Kunst- und Gestaltungstherapie grad. DFKGT, Gestaltende Psychotherapie/Supervision GPK, Traumatherapie DeGPT, Zürich
Gisela Schmeer Prof. Dr. med. Dipl. Psych., Psychoanalytikerin, ärztliche Weiterbildungsermächtigung, Lehrtherapeutin (DGKT), München
Hans Schnell Prof., freiberuflicher Zeichner und Maler, ca. 40 Einzelausstellungen und 300 Ausstellungsbeteiligungen in Europa und USA, einige Preise und Stipendien. Lehrte 13 Jahre an der Akademie der Bildenden Künste München und 4 Jahre an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Professur an der Universität des Westens, Fakultät für Kunst und Design, Timisoara /Temeschwar (Ro). Zahlreiche Einzelpublikationen, Kunstbücher, Rezensionen etc.., München. Homepage: hans-schnell.de
Christofer Schopf Kunsterzieher, grad. DFKGT, Kunsttherapeut, Psychotherapie HPG, Lehrtherapeut DFKGT, München
Gertraud Schottenloher Prof. Dr. phil., Dipl. Psych., Klinische Psychologin, Psychotherapie (BDP), grad. Kunstpsychotherapeutin DGKT und DFKGT, Lehrtherapeutin DGKT und DFKGT, Aufbau und Leitung des Aufbaustudiums Bildnrisches Gestalten und Therapie an der Akademie der Bildenden Künste, München von 1986 – 2011
Peter Trocha Dipl. Sozialpädagoge (FH), Kunst- und Gestaltungstherapeut (IKT), Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut.

 

{GESAMTUEBERSICHT DOZENTEN}

 

Aufnahmevorraussetzungen

  • persönliche Eignung für die therapeutische Arbeit
  • der Nachweis eigener bildnerischer Arbeit
  • ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einem humanwissenschaftlichen oder künstlerischen Fach
  • oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem psychosozialen Beruf und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Teilnahme an einem Orientierungsworkshop oder dem Grundlagenjahr / Trainingsjahr
  • Aufnahmegespräch
  • erwünscht ist therapeutische Erfahrung (Eigentherapie)


Für den zweiten Weiterbildungsabschnitt wird die erfolgreiche Teilnahme am ersten Abschnitt oder eine entsprechende therapeutische Qualifikation, die an einem anderen anerkannten Institut erworben wurde.

Kosten

Die Weiterbildungskosten betragen monatlich € 235,-. Hinzu kommen Aufnahme- und Abschlussgebühr (je € 170,- auch bei Belegung nur eines Weiterbildungsabschnitts), sowie die Gebühr für das Trainingsjahr oder die Gastveranstaltungen (3 Tage im Jahr), Honorare für die externe Einzelsupervision und Lehrtherapie, sowie Kosten für Material etc. Eine Ermäßigung ist auf Antrag in Härtefällen möglich.

Bewerbung

Bewerbungsbogen
Es wird empfohlen, vor Beginn der Weiterbildung das Trainingsjahr zu besuchen (Informationen siehe unter Trainingsjahr). Dieses wird auf die Weiterbildung angerechnet. Um sich für die vierjährige Weiterbildung zu bewerben, laden Sie bitte den »»Bewerbungsbogen herunter und schicken ihn ausgefüllt zusammen mit den Bewerbungsunterlagen (siehe unten) an das Sekretariat des IKT.

Voraussetzungen sind persönliche Eignung für die therapeutische Arbeit, der Nachweis eigener bildnerischer Arbeit durch eine Mappe, ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einem humanwissenschaftlichen oder künstlerischen Fach, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem psychosozialen Beruf und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, sowie die Teilnahme an einem Orientierungsworkshop oder einem offenen Workshop, der als Orientierungsseminar anerkannt ist und ein Aufnahmegespräch. Im Falle einer Teilnahme am Trainingsjahr/Grundlagenkurs entfällt das Orientierungsseminar.

Für den 2. Weiterbildungsabschnitt wird die erfolgreiche Teilnahme am 1. Weiterbildungsabschnitt oder eine entsprechende therapeutische Qualifikation, die an einem anderen anerkannten Institut erworben wurde, vorausgesetzt.

Beginn einer neuen Weiterbildung alle zwei Jahre (aktuell Dezember 2017)


Für die Bewerbung zur Weiterbildung sind erforderlich:
Ausgefüllter »»Bewerbungsbogen ( bitte hier herunterladen),Teilnahme an einem Aufnahmegespräch, eine Auswahl künstlerischer Arbeiten, die zeigt, dass sich die/der Bewerber(in) mit dem bildnerischen Medium auseinandergesetzt hat (Bilder, Zeichnungen oder bei dreidimensionaler Gestaltung Fotos eigener Arbeiten); die Mappe bitte zum Aufnahmegespräch mitbringen. Lichtbild, Lebenslauf, handschriftliche Motivationsbeschreibung für diesen Beruf, beglaubigte Kopien von Zeugnissen und Abschlüssen.

Teilnahme am 2. Weiterbildungsabschnitt
setzt den am IKT erfolgreich absolvierten 1. Abschnitt vorraus oder eine entsprechende Weiterbildung an einem anderen anerkannten Weiterbildungsinstitut, oder eine Ausbildung in einer anderen psychotherapeutischen Methode in Verbindung mit bildnerischen Medien.

Veranstaltungsort: Germeringerstr. 6A, 82131 München-Gauting

Kooperationen und Anerkennung

Das Kontaktstudium wird in Kooperation mit dem Hochschulinstitut für Künstlerische Therapien der HfWU Nürtingen-Geislingen und der European Graduate School (EGS) mit Sitz in Leuk, Schweiz, durchgeführt. Es ist vom Arbeitsamt, vom Berufsverband (Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie, DFKGT), von der deutschen Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen und Therapie mit kreativen Mitteln (DGKT), dem Dachverband der Kunst- und Kreativitätstherapeuten, sowie vom Schweizer Fachverband für Gestaltende Psychotherapie und Kunsttherapie (GPK) anerkannt. Studierende und AbsolventInnen können diesen Verbänden beitreten. Der DFKGT verleiht seinen Mitgliedern nach Abschluss einer anerkannten kunsttherapeutischen Weiterbildung und einer mindestens vierjährigen supervidierten Berufspraxis bei regelmäßiger Fortbildung und einem abschließenden Prüfungsverfahren  den Status der Graduierung, was zur Führung des Titels Kunsttherapeut(in) grad. DFKGT berechtigt und mit dem Status eines graduierten Mitglieds verbunden ist.

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